
“Is there a better optimism? And a right way to lose hope? It depends who’s hoping, for what, for whom – and against whom. We must learn to hope with teeth.”
China Miéville: The Limits of Utopia

Das Kollektiv ohne Zukunft, bestehend aus Nieves de la Fuente, Thilo Seifert, Thomas Spies, Janka Vazquez und Dmitry Zakharov, arbeitet zu Fragen von Kollektivität, Gemeinschaft, Worldbuilding und Utopie. Wir entwickeln Erfahrungsräume, die virtuelle und nicht-virtuelle Welten miteinander verbinden und setzen uns darüber mit Spiel(en) auseinander, um hegemoniale Logiken zu hinterfragen.
Unser Kollektiv wurde gegründet, um über mögliche Zukünfte nachzudenken, die gängige Vorstellungen von Fortschritt infrage stellen. Uns interessieren Visionen einer Welt, in der menschliches Handeln in Beziehung zu allem Leben und Nichtleben auf diesem Planeten steht. Für uns sind Utopien politisch wirksame Konzepte, die sich auf die Gegenwart beziehen und unsere künstlerische Praxis prägen.
Aktuell beschäftigen wir uns mit der Verflechtung von Technologie, Macht und Gewalt: mit der Gamifizierung von Krieg, dem Einsatz von KI-Systemen in militärischen Kontexten sowie mit der Produktion von Bildern und Narrativen, die zur Durchsetzung politischer Interessen beitragen.
Zudem stellen wir uns der Frage, inwiefern Hoffnung nicht nur Eskapismus für manche, sondern politisches Konzept für viele sein kann, das eine bessere Welt bereits im Jetzt fordert.